Neben Filmen und allem anderen bin ich ein echter Bücherwurm.

Wenn man dann auch noch diverse Autoren in der näheren Bekanntschaft und Freundschaft hat, dann ist es natürlich erfreuliche  “Pflicht”, sie zu lesen.

So bin ich, als ich erfahren habe, als ein Buch von Nina Behrmann erscheint, fluchs in den Bücherladen meines Vertrauens und zwei Tage später hielt ich ihr neuestes Werk “Grenzgänger” in den Händen, erschienen bei Elysion.

Und ich habe es – nebenbei bemerkt – in Rekordzeit durchgelesen.

“Grenzgänger” ist beileibe nicht das erste Buch von Nina Behrmann, auch nicht das erste, das ich gelesen habe; es ist aber ihr erster Ausflug in die Urban Fanatasy. Und es ist ein gelungener Ausflug.

Von der Story will ich nicht allzu viel verraten, schließlich möchte ich, dass Ihr Euch das Buch zulegt.

Nur soviel: Es geht um Feline Rot, eine ganz nomale Frau in den Endzwanzigern, zumindest bis sie ihren neuen Job in der Agentur Triskelion beginnt. und plötzlich muss sie feststellen, dass viel mehr in unserer Welt existiert als nur Menschen, darunter Werwesen, Vampire, Feys, Drachen, Hausgeister, Hexen, Engel und eine ganze Menge mehr. Und sie ist dazu auserkoren, einen trügerischen Frieden zu bewahren…

Hauptsächlich erzählt Nina Behrmann die Geschichte aus der Ich-Perpektive der Heldin, Feline, die im Lauf des Buches eine beeindruckende Veränderung durchmacht.

Kapitelweise kommen aber auch die Nebenchraktere, allen voran Kay von Fernden und Feng, die beiden Arbeitgeber von Feline zu Wort.

Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und ich erhielt den Eindruck, dass sich hinter der Geschichte, die vor allem gegen Ende krimihafte Züge annimmt, eine ganze Menge mehr Story befindet – ein Hinweis auf mehr Geschichten innerhalb dieser Urban-Fantasy-Welt? Ich würde es begrüßen.

Die Romantik kommt nicht zu kurz, auch für Feline gibt es einen “Traumprinzen” – oder so ähnlich.

Schön ist, dass Nina ihre Geschichte in Deutschland angesiedelt hat, eher selten in diesem Genre.

Das Buch ist sehr unterhaltsam geschrieben, ich bin sowieso ein Fan von Ninas Schreibstil. Die Geschichte fährt mit einigen Überraschungen und Wendungen auf, so dass einem beim Lesen nicht langweilig wird und das Buch schneller durchgelesen ist, als einem lieb ist.

Ganz nebenbei, das Layout des Buches ist sehr schön gemacht. Die einzige Frage, die ich mir stelle, ist: Wer ist die Frau auf dem Buchcover?

Ein tolles Buch, das auf  jeden Fall meinem Bücherregal erhalten bleibt. Absolute Kaufempfehlung für alle, die Urban Fantasy gerne lesen.